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Drei Vertretern der Bürgerbewegung gegen Atomkraft trafen sich am 18. August in Schwedt mit dem Bundestagsabgeordneten für die Uckermark Jens Koeppen (CDU) zum Gespräch über die Laufzeitverlängerungen.
Hier die Pressemitteilung der Bürgerbewegung zu dem Treffen.
Am 26. Juli haben Anti-Atom-Aktive in Schwedt "Atom-Alarm" geschlagen - wie auch in rund 60 Wahlkreisen im ganzen Land. Lautstark und unüberhörbar machten sie dem CDU-Abgeordneten Jens Koeppen deutlich, dass die Menschen in seinem Wahlkreis keine längeren AKW-Laufzeiten wollen!
Eine kleine Gruppe Bürger protestierte in Schwedt am 26.7. vor dem Wahlkreisbüro von MdB Jens Koeppen, gegen den Versuch der Bundesregierung die Laufzeiten für Atomkraftwerke zu verlängern.
Herr Koeppen befindet sich in Urlaub, so daß ein angestrebtes Gespräch mit Ihm nicht zustande kam. Dieses Gespräch über die Energiepolitik der Bundesregierung mit dem Abgeordneten, soll jedoch nachgeholt werden. Es wurde ein Offener Brief an Herrn Koeppen verlesen und von den Teilnehmern unterschrieben. In diesem Brief heißt es unter anderem:
Wir fordern von Ihnen:
Überdenken Sie Ihre Einstellung, Atomenergie sei eine billige, saubere und sichere Technologie.
Verweigern Sie Ihre Zustimmung zu einer Laufzeitverlängerung!
Sie und Ihren Kollegen der CDU/CSU und FDP sind jetzt verantwortlich für ein Gelingen der Energiewende!
AKW Laufzeitenverlängerung bedeutet nicht Brücke, sondern Blockade.
Mit einer Zustimmung wider besseres Wissen machen Sie sich zu einem Lobbyisten der Atomindustrie, ohne Verantwortung für Deutschlands Zukunft!
Text: Jens Behrmann